Pressestimmen


presseBömische Zeitung Soltau 2017
Der Freund in Dir kennt die Facetten des Lebens
Manuela Sieber und Mr. Fox geben sich in Waldmühle erfrischend natürlich

Ein Schild an der Tür der Bibliothek Waldmühle hat es angekündigt: „Programm-änderung. Die Solistin von Liebeswahn, Maria Kemken, ist erkrankt“. Wer deswegen kehrt machte, hat eine hervorragende, unterhaltsame und tiefgründige Show von Manuela Sieber, begleitet von Mr. Fox und seiner Band aus Dresden verpasst. Unkompliziert, erfrischend natürlich, dabei doch professionell entführte die Sängerin und Schauspielerin die Zuschauer in der Waldmühle in die Atmosphäre einer Bar mit kleiner Band und Chansonsängerin. Mit warmer Stimme, etwas verrauchtem Timbre sang sie von Liebe, Sehnsucht, Niedergeschlagenheit und alltäglichen Situationen des Lebens. Charmant stellte sie fest, „Dein Herz gibt die Liebe nicht her, denn Liebe ist mehr“ oder „ich könnte, aber es gibt 1000 Gründe, es nicht zu tun“. Sieber war überzeugt, „die Frau für Dich, müsste so sein wie ich“ und „Du guckst nur bis zum Tellerrand“. Mal rockig, mal sentimental, swingend oder im Samba-Rhythmus gestand sie, „ich haben einen Draht zum Elektriker“ und „Alles muss weg“ sowie „an diesem Ort bleibt die Zeit stehen“.

Wacher Blick auf menschliches Verhalten Sie nahm die Zuhörer mit zu ihrer Entscheidung, „ich will wieder ich sein“ und machte ihnen Mut: „Manchmal muss man es wieder wissen, wie es geht zu leben, zu lieben“. Ihre Texte zeugten von einem wachen Blick auf menschliches Verhalten, Sehnsüchte, Selbstbewusstsein und Humor. Dies alles eingebettet in schwungvolle, mitreißende Melodien, von den drei Musikern perfekt unterstrichen. Mit der Veranstaltung haben Manuela Sieber, die Band und der Förderverein THW Soltau mit seinem Vertreter Manfred Morawetz den Zuhörern einen schönen, erinnerungswürdigen Abend beschert.


2014 Saarbrücker Zeitung
„Zur Abwechslung diesmal zwei Meister des Chansons“

„Den deutschsprachigen Part absolvierte die Wahl-Berlinerin Manuela Sieber, deren natürlichem, mitunter gar schnoddrigen Gesang man die klassische Ausbildung nicht anhört. Sieber verfügt über eine wunderbar klare, warme und unforcierte Stimme, und dank ihrer charmant witzigen Texte würden ihre süffigen Songs jedes Kabarettprogramm adeln. Sieber schreibt Liebeslieder und das Gegenteil davon, besingt mal heiter, mal melancholisch allzu Menschliches und erzählt von den Unwägbarkeiten des Alltags- eine solche unerwartete Überraschung begegnete ihr hier kurioser Weise persönlich in Gestalt eines ehemaligen Klassenkameraden, der strahlend Blümchen überbrachte.
Die Herzen des Publikums eroberte Sieber mit ihrer unkomplizierten, frischen Art ebenfalls im Sturm und überließ nach eingeforderten Zugaben den Flügel, an dem sie sich hier selbst begleitet hatte.“


Volksstimme Magdeburg
„Die Frau für dich müsste so sein wie ich“ 24.04.2012

Calberwisch: Mit mehr Enthusiasmus als von Michael Dihlmann auf Schloss Calberwisch lässt sich eine Lesung wohl nicht ankündigen. Am Sonnabend begrüßte Dihlmann zur Veranstaltung des Kulturfördervereins „Östliche Altmark“ die Debütantin Margrit Fritsche aus Magdeburg. Sie stellte ihren ersten Kriminalroman „Enthüllung in Los Angeles“ vor. In den Lesepausen begeisterte Manuela Sieber aus Berlin mit Texten und Kompositionen aus eigener Feder.

Um es gleich vorwegzunehmen, die Popsängerin Manuela Sieber war an diesem Abend die eigentliche Entdeckung. Gespannt wartete die Zuhörerschar auf ihren Einsatz und die Liedzeilen aus ihrem Repertoire. Die hatte sie treffend mit „komisch, melancholisch, gefühlsbetont und hoffnungsvoll“ angekündigt. Ihre Musik war kein Beiwerk, nein, sie war eigener Programmpunkt. Zu Recht. Die Berlinerin hatte die Gäste schon mit ihrem ersten Lied „Es ist, wie es ist“ für sich gewonnen. „Du bist bis jetzt mein Herzschlag mehr“, erklang mit fester Stimme durch das Mikrofon. Wie von ihr selbst bemerkt, sie kann auch Komisches zum besten geben. In einem Lied sang sie von einer Frau, die sich für ihren Geliebten aufhübscht, bis sie dann eines Tages auf ihn warten muss, darauf, dass er im Bad fertig wird, sich die Nägel gefeilt hat. Und, und, und. „Die Frau für dich müsste so sein wie ich“, sang sie anschließend selbstbewusst. Und endete mit einem echten Knaller. In ihrem letzten Lied hieß es: „Da fragst du mich, ob ich dich noch mag – diese Frage gehört nicht zu diesem Tag! Ich würd‘ dich lieben, wenn ich wüsste, dass du was tun würdest, du kennst die Liste…“
Von Astrid Mathis


MDR Fernsehen

Der Sieg beim Chansonwettbewerb Hamburg könnte der Durchbruch gewesen sein. Inzwischen schreibt die Kritik deutschlandweit begeistert über Manuela Siebers Musik, die am ehesten als „Pop für Erwachsene“ einzuordnen wäre. Die Bautzenerin startete schon mit 14 Jahren ihre ersten Versuche, eigene Songs zu schreiben. Es folgten das Studium im klassischen Gesang an der Musikhochschule Dresden und Musical/Chanson in Zusammenarbeit mit Musikhochschule Berlin. Bis 1994 war Manuela Sieber an der Staatsoperette Dresden engagiert, danach trat sie drei Jahre im Musical „Buddy Holly Story“ in Hamburg auf. Heute ist Manuela Sieber freiberuflich tätig und lebt von ihren eignen Auftritten. Ihre Songs kann man nun auf dem 2004 erschienenen Album „Endlich allein“ hören. Auf ihrem ersten Album begeistert sie mit nachdenklichen unverkitschten Lebensweisheiten.


„Deutschlandfunk“ – CD-Vorstellung

„Singt Manuela nun Chansons oder Popsongs? Manuela Sieber löst alle Schubladenprobleme auf ihre Art und nennt ihre Lieder gern „Pop für Erwachsene“. Ein Slogan von sympathischer Frechheit, beinhaltet er doch, daß Pop eben normalerweise nichts für Erwachsene ist“ „Witz schätzt sie genauso wie Melancholie, und am liebsten packt sie beides in ein und dasselbe Lied. Schließlich hat eine Sache oft zwei gegensätzliche Seiten.“ „Die richtigen Antworten findet man nur in sich selbst, meint Manuela Sieber. Das gilt für das Leben und genauso für die Lieder…“
„Der, ohne den die Manuela Sieber-CD nicht – oder zumindest nicht so – zustande gekommen wäre: Ralf Leeman, kurz Leeman genannt, Gitarrist von – zum Beispiel Ulla Meinecke und Boris Steinberg. Endlich hat sie den Musiker gefunden, der ihre Kompositionen und Klavierarrangement passgenau ergänzen konnte..“


„Musikermagazin – Fachzeitschrift für Rock & Pop Musiker“
„Plattenkommentare“

„Manuela Sieber lebt heute in Berlin, hat Gesang studiert, in diversen Musicals gesungen, jede Menge Preise bekommen – und das merkt man auch. Die gut gemachten deutschen Texte bleiben im Ohr und lohnen das Zuhören. Die Musik ist insgesamt eher ruhig arrangiert und gut produziert. Darf man es sagen: Ich fühle mich an Pe Werner erinnert – und dies ist hier durchaus positiv zu verstehen. Schöne Musik.“ K.M.


„Radio 88,8“ – „Jürgen Jürgens“- Moderator

„Für Fans von Wader, Mey & Co mag Manuela Sieber eine erfreuliche Fortsetzung deutschsprachiger Liedermacherei sein, sie selbst nennt ihre leisen, reduziert arrangierten Songs „Pop für Erwachsene“. Die junge Wahlberlinerin mit zahlreichen Nachwuchs- und Chansonwettbewerben hat es „Endlich allein“ geschafft, ihre Vorstellung von Text und Musik ohne „Vergewaltigung“ durch Produzenten auf CD zu veröffentlichen.


Berliner Zeitung

„Hier leuchtet tatsächlich ein neuer Stern am Pop-Firmament: Songs wie starker Kaffee, was zunächst wie Adrenalin in Gehörgänge und durch Blut- und Nervenbahnen schießt, zittert im Bodensatz als sehnsüchtige Verheißung nach. Mit derselben Leichtigkeit, mit der sie sich am Flügel selbst begleitet, singt Manuela Sieber von den Irrungen und Wirrungen, die das Leben bereithält, wenn Augen und Seelen offen hält und die oberflächlichen Reize der Jugend gegen tiefere Emotionen und Erkenntnisse ganz anderer Art getauscht“.
Mit ihrem „Pop für Erwachsene“ bietet sie dem Frühling die zarte Stirn.“


Berliner Morgenpost

„Es gibt „Pop für Erwachsene“. Was das allgemeine Verständnis von Pop über den Haufen wirft und bedeuten könnte: Pop ist nicht universell und hat eine Altersbegrenzung. Was aber auch heißt, dass Pop für Ältere dem Schlager angehört, aber die Erwachsenen, möchten so was nicht zugeben. Oder auch: Das ist anständiger Pop aus der Liga Grönemeyer. Mit Letzterem wurde Manuela Sieber schon verglichen. Die Dresdnerin war bereits Schauspielerin, Musicaldarstellerin und hat einen Chansonwettbewerb gewonnen. Und unter Ihrem „Pop für Erwachsene“ im BKA ist am besten neue deutsche Popmusik in Kombination mit klassischem Liedgut zu verstehen: Kraftvoll, aber nicht zu wild. Gefühlvoll, aber nicht mehr kitschig, weil über die Jahre erfahren. Rockige Chansons, nicht ohne Selbstironie vorgetragen.“


Deutschlandfunk

„..die Fähigkeit, sich zwar ernst zunehmen, aber gleichzeitig immer mit einem Lächeln neben sich zu stehen- das beherrscht Manuela Sieber perfekt. So sorgten die Lieder der gebürtigen Dresdnerin für manches Schmunzeln im Publikum – auch und gerade dann, wenn sich die große Liebe mal wieder als großer Irrtum erwiesen hat. Manuela Sieber – für mich eine jener Entdeckungen, die ein Chansonfest zum wirklichen Fest machen können.


Coburger Tageblatt

An dem von der Hanns-Seidel-Stiftung ausgetragenen „Nachwuchswettbewerb für Songpoeten“ haben sich in diesem Jahr über 240 Gruppen und Interpreten beteiligt. Die Sieger sind Gunter Fröhlich & Band, das A-capella-Quartett Salt Peanuts, Manuela Sieber, Johannes Kirchberg und das Vocal Ensemble George Miron. Aus dem Hauptteil vorgelagerten Programm der Nachwuchspreisträger (die im Übrigen allesamt schon ordentliche Musikerkarrieren hinter sich haben), sang sich Manuela Sieber mit witzig emanzipativen Frauengeschichten ins Gedächtnis.


Neue Presse

„Charmant und provokant zeigte sich dann die Songpoetin Manuela Sieber am Piano. Mit „Endlich allein“ beschwor sie den Wunsch einmal ungestört Zeit mit sich verbringen zu können, „Du bist da“ war ein wunderschönes Liebeslied und mit dem ironischen „Die besseren Herren“ karikierte sie eitle Männer, die Frauen nur zur Selbstbestätigung benötigen.


Hamburger Abendblatt

„Die Songs der Dresdnerin Manuela Sieber sind hitverdächtig und ohne jeglichen Kitsch. Ihre Lieder sind Geschichten, die ihr Gefühlsleben schreibt. Und manche ihrer Songs schwelgen in angenehmer Melancholie, die immer einen Ausweg zeigt; ihre warme dunkle Stimme berührt.“


MAZ

„Mit dem Album „Endlich allein“ gelang der Sängerin Manuela Sieber ein makelloses Debüt. Gleich nach der CD-Premiere im Grünen Salon der Volksbühne Berlin begeisterte sie am Freitag im Saal des Hauses Gartenstr. das Publikum mit ihren deutschsprachigen „Pop für Erwachsene“. Am Piano legt die Vollblutmusikerin mit frischer Art und frechen Inhalten ihre Gefühlswelt offen. Sie himmelt den „irren Typen“ an, lästert über narzistische Männer und Frauen, beschwört die magische Anziehungskraft grau melierter Herren in Budapester Schuhen. Im Kreuzworträtsel-Song löst sie die Frage nach einem „Trugbild mit vier Buchstaben“ mit „Mann“. Fern des Gegensatzes treffen Witz und Melancholie häufig aufeinander, fast als ließe sich Herzschmerz weglachen.“