Persönlich

Schon in jungen Jahren singt Manuela Sieber im Kirchenchor und spielt Klavier. Mit 14 unternimmt sie erste Versuche, Lieder zu schreiben. Sie besteht die Aufnahmeprüfung an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden und studiert klassischen Gesang und „Chanson/Musical“ in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Nach dem Studium nimmt sie ein 4jähriges Engagement an der Staatsoperette Dresden an und spielt diverse Musicalrollen. Dennoch bleibt sie ihrer Musik treu und tritt mit der legendären Dresdner „Michael Fuchs-Band“ auf.

Beim europäischen Chansonwettbewerb in Hamburg gewinnt sie den 3. Preis (Jury u.a. Ulrich Tukur, Daniela Ziegler). Aus Spass an der Freude singt sie in Hamburg für das Musical „Buddy Holly Story“ vor, wird engagiert und bleibt 3 Jahre.

Sie stellt eine Band zusammen und spielt hauptsächlich im Norden. Daneben arbeitet sie als freiberufliche Nachrichtensprecherin und Moderatorin beim NDR in Hamburg. Desweiteren erlangt sie einen Abschluss als Schauspielerin bei der Zentralen Bühnen-, Fernseh- und Filmvermittlung Hamburg. Es folgen eigene Soloprogramme „Männer“ und „Bitter& Lemon-Show“, und sie spielt im Imperialtheater Hamburg. Weiterhin ist sie Sängerin und Keyboarderin der Band „Daisy Cooper“ und Gastmusikerin bei Jad Fair(USA) in der Volksbühne Berlin (Einladung: Christoph Schlingensief).

Inzwischen in Berlin schickt sie ihre Unterlagen zur „Grundy UFA“ nach Babelsberg. Man lädt sie zu einem allgemeinen Casting ein und bietet ihr die Rolle der Hauptkommissarin Astrid Nissen in GZSZ an. Sie arbeitet an ihren Songs und gibt Konzerte solo am Klavier. 2003 gewinnt sie den Nachwuchsförderpreis für Songpoeten der Hanns Seidel Stiftung München. 2004 produziert sie ihr 1. Album „Endlich allein“ in Eigenproduktion (mit dem Gitarristen von Ulla Meinecke). 2005 gründet sie die „Manuela Sieber-Band“ und tourt auch mit der Comedy-Kabarettgruppe Womedy“ durch Deutschland und die Schweiz.

2006 überträgt der Deutschlandfunk und der MDR ihr Konzert live im Theaterkahn Dresden (Doppelkonzert mit Gerhard Schöne). Die Schauspielerei ist ihre 2. Leidenschaft und so spielt sie u.a. 2008/09 in der ZDF-Serie„Wege zum Glück“ und „Alisa“. Ihre Musiksprache bewegt sich zwischen Chansons und klugen Popsongs (jazzig angehaucht) mit Texten, die Frau aus dem Herzen sprechen, mal melancholisch, doch immer mit einer gehörigen Portion Humor und Selbstironie. Im April 2010 veröffentlicht die Plattenfirma „Universal“ ihren Song „Liebe ist mehr“ auf der Compilation „Love Collection“ von Bild der Frau.

2013 gewinnt sie den Chansonpreis „Sulzbacher Salzmühle und veröffentlicht im gleichen Jahr die EP „Kann sein“ – produziert von Uwe Granitza (mus. Leiter von Roger Cicero).

2018 erscheint die neue CD: „Unauffällig Schön“ mit Alexander Fuchs (Bandleader, Bass), Marcus Hetzel (Gitarre) und Michael Wünsch (Schlagzeug).

2022 Veröffentling des neuen Albums „Ich denk an mich“ mit Dirk Zöllner im Duett.